Rückblick: „Wandel verpflichtet“ – Marketing im Automobilhandel am Beispiel Senger

Die Automobilbranche wandelt sich rasant – und mit ihr der Autohandel. Kamen früher Kunden zunächst in ihr lokales Autohaus vor Ort, ist heute das Internet für viele die erste Anlaufstelle. Ein Grund für die Senger-Gruppe aus Rheine, bei ihrer Marketingstrategie noch stärker als bisher auf digitale Kanäle zu setzen. Die Digitalisierung war einer von drei zentralen Trends, auf die Stefanie Senger, CIO der Autohausgruppe mit knapp 3.000 Mitarbeitern, beim Clubabend am 02.12.2019 einging.

Im Stammhaus der Gruppe erfuhren rund 40 Clubmitglieder und Gäste, dass das Unternehmen mit einem neuen Markenauftritt ab dem kommenden Jahr Kunden auf ihrer Website möglichst individuell ansprechen will. Das neue Angebot solle sich je nach Standort und Wünschen des potenziellen Kunden automatisch anpassen, sagte die 1988 geborene Managerin, die 2016 in die Familien-Führungsriege aufrückte.

„Nichts loyalisiert einen Kunden so, wie die persönliche Beziehung und das freundliche Gesicht eines Mitarbeiters“, stellte sie jedoch ebenfalls fest. Und das sei eine weitere Herausforderung – beide Welten in Einklang zu bringen.  

Zudem mit der Zentralisierung ein zweiter Branchentrend die Senger-Autohäuser umso stärker umtreibt – ist die Gruppe doch in den vergangenen acht Jahren mit der Übernahme von sieben Autohandelsgruppen sehr schnell gewachsen. „Zentralisieren, ohne die Lokalität zu verlieren“, lautet hier das Ziel. Das passiere sowohl online als auch offline. Bei Senger bedeutet dies die Zusammenführung aller 12 Gesellschaften zu einem Unternehmen.

Jeden Mitarbeiter einzubinden sei eine große Herausforderung, sagte Senger, wofür unter anderem ein Workshop-Prozess aufgesetzt werde. Zum Jahreswechsel wird die Senger-Gruppe mit insgesamt 53 Betrieben an 42 Standorten in acht Bundesländern präsent sein und 3.000 Mitarbeiter beschäftigen. Der Jahresumsatz liegt bei rund 1,6 Milliarden Euro.

Der tiefgreifende Wandel der Branche insgesamt – von Elektromobilität bis Car Sharing – war der dritte Trend, den Senger am Clubabend beschrieb. Das Autohaus müsse hierauf entsprechende neue Kundenlösungen entwickeln, sowie das eigene Personal schulen. Wichtig ist es dabei die Nähe zu den Kunden zu halten, weshalb eine kontinuierliche Verbesserung über des vielbeschworenen Customer Relationship Managements (CRM)notwendig ist. Dies bezieht sich jedoch nicht nur auf ein entsprechendes Systemen, sondern insbesondere auf die ganzheitliche Unterstützung aller Abteilungen und Mitarbeiter um kundenzentrierte zu arbeiten..

An den aufschlussreichen Vortrag schloss sich eine Tour durch die Senger-Hauptverwaltung sowie der hauseigenen Lackiererei Starlack an.

Mehr Infos zur Senger-Gruppe: https://www.auto-senger.de/senger-unternehmensgruppe/

Wir bedanken uns bei Stefanie Senger rund ihrem Team für die herzliche Aufnahme und den schönen, informativen Abend.

 

 

Der Clubabend in Bildern:

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Wir danken unseren Partnern für die Unterstützung der Clubabende 2019: