Kunden anziehen, mit ihnen interagieren und sie von sich begeistern – Thomas Buddendick referiert über das Flywheel

Am 18.03.2019 hat der innovative d.velop campus in Gescher die Club-Mitglieder zu einem interessanten Vortrag über modernes Inbound Marketing eingeladen. Referent Thomas Buddendick, Head of Marketing & Brand Management, lieferte in diesem Rahmen spannende Einblicke in die Marketingpraxis von d.velop. In seiner Kerntätigkeit unterstützt das Unternehmen aus dem Westmünsterland seine Kunden mit eigenen Softwarelösungen beim Dokumentenmanagement und bei der Prozessautomatisierung. Fast zwei Millionen Anwender nutzen die d.velop-Software. Und auch im Marketing setzt d.velop auf moderne, digitale Lösungen

Inbound Marketing statt linearer Sales Funnel

Modernes Marketing folgt keinem gradlinigen Sales Funnel mehr, bei dem Marketing, Vertrieb und Kundenservice strikt voneinander getrennt sind, sodass der Prozess abgeschlossen ist, wenn der Interessent zum Kunden geworden ist. Statt sich durch Outbound Marketing mit Werbeanzeigen, Kaltakquise und Spam-Mails beim Kunden aufzudrängen, setzt d.velop daher konsequent auf Inbound Marketing mit Hilfe der Software HubSpot. Beim Inbound Marketing geht es darum, potenzielle Kunden mit relevantem und hilfreichem Content auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen und Mehrwerte zu bieten. Dies ist d.velop erfolgreich durch Suchmaschinenoptimierung, Blogbeiträge und Social Media gelungen. Statt große Marketing-Kampagnen als einmalige Investments zu betrachten, hält das Unternehmen das Flywheel kontinuierlich mit HubSpot in Schwung, sodass d.velop flexibel auf Reaktionen der Kunden reagieren kann.

Lang lebe das d.velop Flywheel

Das Flywheel ist das geeignete Modell für konsequentes Inbound Marketing, da es einen Informationsaustausch zwischen Marketing, Vertrieb sowie Kundenservice befördert und gliedert sich in drei Phasen: Anziehen, Interagieren und Begeistern.

1. Anziehen

„Bei d.velop setzen wir auf einen Mix aus Inbound- und Outbound-Marketing-Aktivitäten. Nützliche Inhalte auf dem d.velop-Blog, unseren Social-Media-Kanälen und innerhalb von Kampagnen schaffen die Grundlage für unser Flywheel“, erläutert Thomas Buddendick. Durch interessante und hilfreiche Inhalte gelangen potenzielle Kunden auf die Website und können zu Leads und damit letztendlich zu Kunden konvertieren.

2. Interagieren

„Um es einfach zu machen, mit uns in Kontakt zu treten, haben wir intensiv an der Verknüpfung von Vertrieb und Marketing gearbeitet und die Einführung neuer Tools getestet“, erzählt der Referent. Für die Interaktion mit generierten Kontakten setzt d.velop derzeit auf Webinare und Live-Chats. Außerdem können Kunden Gesprächstermine mit Mitarbeitern vereinbaren und hierfür selbst freie Termine im Kalender buchen. „Außerdem sollen in Kürze auch Marketing und Technik bei uns miteinander verbunden werden“, blickt Buddendick in die nahe Zukunft.

 3. Begeistern

Der Marketing-Experte erläutert, wie d.velop aus gewonnenen Kunden letztendlich Fans macht: „Wir stellen unseren Kunden unterschiedliche Plattformen zum Austausch zur Verfügung. Unter anderem das d.velop forum.“ Bei dem d.velop forum tauschen sich hunderte Digitalisierungsbegeisterte untereinander aus und lassen sich in zahlreichen Keynotes, Innovation Labs und Workshops inspirieren. Haptische Merchandising-Produkte und Referenzen auf der Website runden die Maßnahmen ab, mit denen Kunden zu wahren Fans werden.

„Ist das Flywheel erst einmal in Bewegung gesetzt, dreht es sich fast von selbst oder braucht nur noch kleine Anstöße, um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen“, schließt Thomas Buddendick seinen Vortrag ab.

Im Anschluss führte Frank Schnittker, Content Marketing Manager bei d.velop, die Club-Mitglieder über das d.velop-Gelände und gab Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens von 1992 bis heute. Während d.velop mit wenigen Mitarbeitern und einem kleineren Gebäude begann, sind es heutzutage 650 Mitarbeiter und vier Gebäude. Gut, dass d.velop eine Fläche von insgesamt 50.000 Quadratmetern zur Verfügung steht. Da bleibt noch genügend Raum für weitere Unternehmensentwicklungen. 

Titelfoto: Thomas Buddendick (Head of Marketing & Brand Management bei d.velop)

d.velop

Der Clubabend in Bildern:

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