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DMV schließt sich Verbandsallianz Kommunikationswirtschaft an

Datum: 10.06.2020

So vielfältig die Kommunikationswirtschaft ist, so vielstimmig ist sie in der Vergangenheit aufgetreten. Bis das Coronavirus kam. Diese Krise hat schwerwiegende Folgen für die gesamte Branche, sie ist aber auch eine Chance, eine gemeinsame Stimme zu finden. So haben sich alle Verbände von ADC bis ZAW zusammengeschlossen und die Initiative "Die Unternehmen der Kommunikationswirtschaft"gegründet. Der Deutsche Marketing Verband ist seit Mai auch Teil dieser Gemeinschaft."

 

Unsere 63 Marketing Clubs mit ihren 14.000 Mitgliedern repräsentieren die ganze Bandbreite der Branche", so die Geschäftsführerin des DMV Ariane Derks. "Als ihr Bundesverband ist es unsere ureigene Aufgabe, ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten. Es ist deshalb selbstverständlich, dass wir bei der Initiative dabei sein müssen."

 

Vier konkrete Forderungen hat die Initiative bereits an die Politik herangetragen: Eine steuerliche Zusammenlegung der Jahre 2019 und 2020, sodass Verluste aus diesem mit Gewinnen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden können, zinsfreie staatliche Kredite sowie eine Aussetzung der Insolvenzregeln, ein Investitionszuschuss für die Marken- und Unternehmenskommunikation in Höhe von 30 Prozent sowie eine Aussetzung der Lohnsteuerzahlung und der Sozialversicherungsbeiträge für zwölf Monate. So soll die Liquidität der Unternehmen gesichert und ein Neustart der Wirtschaft in 2020 unterstützt werden. Nur so kann die Vielfältigkeit der Medien- und Kommunikationswirtschaft am Standort Deutschland auch in der Zukunft gesichert werden.

 

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