L. Stroetmann Saat - ein Spezialist auf Erfolgskurs

Schon von weitem sichtbar war das Ziel der Mitglieder des Marketing-Clubs Münster/Osnabrück bei der Club-Veranstaltung „Marketing vor Ort“: das Saatgut-Zentrum des Handelsunternehmens L. Stroetmann Saat im Münsteraner Stadtteil Amelsbüren mit der 35 Meter hohen Mischanlage und dem 25 Meter hohen Silogebäude.

Lutz Stroetmann, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, hatte in das im Herbst 2011 eröffnete Werk im noch jungen Industriegebiet Hanse-Business-Park geladen, um über den Unternehmenszweig „Saat“ zu informieren. Dieser stellt neben den Bereichen Lebensmittel für Groß- und Einzelhandel und Immobilien ein wichtiges Standbein des 1791 gegründeten Familienunternehmens dar und gliedert sich in die drei Sparten Getreide, Saatgut und Tiernahrung. Die Kunden finden sich in der Landwirtschaft, im Lebensmittel- und im Baumarktbereich. Zusätzlich zu Münster verfügt der Bereich Saatguthandel deutschlandweit noch über vier weitere Produktions- und Aufbereitungsstätten, insgesamt sechs Verkaufsniederlassungen und ein Netz von Fachberatern.

Vor einigen Jahren geriet das expandierende Unternehmen am Hauptsitz in Münster-Mecklenbeck in arge Platznöte. Die Lösung fand sich in dem Bau des hochmodernen Saatgut-Zentrums. Neben der noch ausbaufähigen Größe ist die gute Anbindung an die A1 und den Dortmund-Ems-Kanal ein weiterer Vorteil des neuen Standortes, wird er doch in der Hochsaison von rund 120 LKW täglich angefahren.

Im Saatgut-Zentrum Amelsbüren werden Heimtiernahrung, Rasen- und landwirtschaftliche Saatmischungen auf bis zu zehn Abfüll- und Absackstraßen produziert und in unterschiedlichsten Verpackungen, von Kartons über Polybeutel, Säcke und Eimer bis hin zu Big-Bags, termingerecht an die Kunden ausgeliefert.

Das Geschäft sei stark saisonabhängig, beschrieb Lutz Stroetmann die Besonderheiten des Marktes. Rasen und die meisten anderen Saaten würden nun einmal im Frühjahr ausgebracht. Die Nachfrage nach Vogelfutter und Meisenringen steige dagegen im Winter stark an, besonders in der Vorweihnachtszeit – und bestenfalls läge dann schon Schnee. „Ein verregneter Frühling oder kein Schnee vor Weihnachten bedeuten weniger Absatz“ brachte Stroetmann seine Erfahrungen auf den Punkt.

Einen Ausgleich zum Saisongeschäft böten die Aufträge verschiedener Handelsketten. Hier seien besonders Kompetenzen in Ablaufplanung und Logistik gefordert. Die Aufträge umfassen sehr große Mengen, die Liefertermine richten sich häufig nach festen Aktionszeiträumen des Einzelhandels und ließen kaum zeitlichen Spielraum zu. Neu eingeführte IT-Systeme, die das Unternehmen mit den einzelnen Kunden vernetzen, sorgen dafür, dass Produktion, Verpackung und Auslieferung der Ware auftragsgemäß und reibungslos funktionieren.

Nah an Markt und Kunden sein und die eigenen Erzeugnisse optimieren, lautet L. Stroetmann Saats Strategie, um im Wettbewerb zu bestehen. Regelmäßig würden alle auf dem Markt befindlichen Produkte beobachtet und analysiert und das eigene Sortiment danach ausgerichtet.

Nach dem einführenden Vortrag von Lutz Stroetmann und einer Führung durch die Werksgebäude stand für die Marketing-Clubmitglieder fest:  Spezialisierung, Produkt- und Prozessoptimierung, modernste Technik, Wettbewerbsbeobachtung, Kundennähe und das große Engagement der Geschäftsführung und Mitarbeiter - diese Faktoren sind wesentlich für L. Stroetmann Saats Erfolg.

 

 

Fotos der Veranstaltung

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Fotos: Oberheim