Marketingherausforderungen eines Dienstleisters als Mitglied in einem internationalen Netzwerk

Wirtschaftsprüfer? Was machen die eigentlich und was genau heißt HLB? Heiner Röttger, Partner der Kanzlei HLB Dr. Schumacher und Partner, machte mit dieser Frage bei seinem Vortrag im Marketing-Club Münster/Osnabrück die Probe aufs Exempel und lag mit seiner Vermutung richtig: Ganz genau wussten es längst nicht alle. Wirtschaftsprüfung gehe weit über die Kontrolle von Zahlen hinaus, so Heiner Röttger. Zusammenfassen könne man die Angebote der im Jahr 1928 gegründeten Kanzlei mit drei Standorten in Münster, Leipzig und Düsseldorf in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung mit: „Das Unternehmen gut betreuen“.

Zu HLB, einem Netzwerk aus unabhängigen Wirtschaftsprüfgesellschaften, gehört die Kanzlei, die vornehmlich Kunden aus dem Mittelstand mit einem Umsatz zwischen zehn Millionen und zwei Milliarden Euro betreut, seit elf Jahren. Komplexe Fragestellungen mit internationalen Verflechtungen, wie sie heute zum Aufgabenfeld der Kanzlei gehören, erforderten eine Zusammenarbeit mit Partnern weltweit.

Hier wies Röttger auf die Besonderheiten des Marktes hin: Gegenseitiges Vertrauen, langfristige Mandantenbeziehungen und die Empfehlung.

Vorteile der Mitgliedschaft im Netzwerk seien unter anderem Synergieeffekte wie die Übernahme von Seminaren, Veranstaltungen und Mandanteninformationen, besonders im IT-Bereich. Die weltweite Präsenz, Experten-Wissen und Erfahrungsaustausch seien besonders hilfreich bei Best-Practice-Lösungen, erläuterte  Röttger, der auch „nationaler Arbeitskreisleiter Marketing des Netzwerks HLB International“ ist.

Die Marketingaktivitäten der Netzwerkpartner bündeln sich in einem einheitlichen Außenauftritt, Flyer und gemeinsame Rundschreiben. Ziel des Marketings bei HLB sei die Steigerung des Bekanntheitsgrades und das Hervorheben der eigenen Kompetenzen.

Zum Abschluss führte Röttger die Philosophie des Hauses Dr. Schumacher und Partner auf: „Ein Mandant – ein Partner“. Die Beratung erfolge aus einer Hand, aber nicht aus einem Kopf. 

An den Vortrag schlossen sich Fragen eines interessierten Publikums an und – nach einem kleinen Imbiss - eine Führung durch das Unternehmesgebäude. 

 

Fotos der Veranstaltung

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